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Dienstag, 12. September 2023

Soldaten in die Schulen: eine Richtigstellung

Im Sommer haben wir in der Öffentlichkeit eine peinlich-absurde Debatte erlebt: Es hieß, das Bildungsministerium wolle Soldaten in die Schulen schicken, um dort den Lehrermangel zu beheben. Es gab Medienberichte, die mit Soldaten in Stiefen und Uniform illustriert waren. Es war von der "Militarisierung unseres Bildungswesens" die Rede. Und in den sozialen Medien gingen die Wogen hoch.

Worum ging es? Nüchtern betrachtet: um gar nichts. Inhaltlich gibt es nichts Neues, und schon gar nichts Empörendes. Da aber immer noch viele Missverständnisse kursieren, sind hier die nüchternen Fakten:

  • Ja, die „umfassende Landesverteidigung“ steht selbstverständlich als Thema in den neuen Lehrplänen, im Fach „Politische Bildung“. So wie hunderte andere Themen auch.
  • Das BMBWF will unter Grundwehrdienern Werbung fürs Lehramtsstudium machen. Aus meiner Sicht kein Problem.
  • Unter Milizoffizieren (die ja einen anderen „normalen“ Beruf haben) und BH-Angestellten (speziell Heeressportler:innen) wird für den „Quereinstieg neu“ geworben. Selbstverständlich zu exakt denselben Bedingungen wie für alle anderen Quereinsteiger:innen in den Lehrerberuf (abgeschlossenes Fachstudium, Berufspraxis, Eignungstest, PH-Lehrgang).
  • Unter den (schon im Jahr 2022 bestellten) 200 Fach-Gutachter:innen in den Lehrbuch-Kommissionen befinden sich 1 Politikwissenschaftler (fürs Fach „Geschichte und politische Bildung“) und 1 Psychologe (fürs Fach Psychologie), die gleichzeitig BH-Offiziere sind.

Unterm Strich: Viel heiße Luft um gar nix. Die meisten Medien haben den PR-Schmäh leider nicht durchschaut.

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