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Dienstag, 19. Oktober 2021

Gender-Check für Schulbücher!

Der Kampf gegen Rollenklischees ist eines meiner Lieblingsthemen.
Genderstereotypen sind überall: im Alltag, im Berufsleben, in den Medien, am Arbeitsplatz und selbstverständlich auch in der Schule und in den Schulbüchern. Sie sind aus vielen, vielen Gründen schädlich. Vor allem deswegen, weil sie Kinder daran hindern, ihr volles individuelles Potenzial auszuschöpfen. 

Sie drängen ein Kind in Rollen und Verhaltensweisen, die ihm womöglich gar nicht liegen.
Sie hindern Mädchen zum Beispiel daran, ihr Talent als Automechanikerin zu entdecken, und Burschen, ihr Talent in Careberufen auszuleben, etwa in der Pflege oder im Kindergarten. Man kann sagen: Genderstereotype machen Menschen unglücklich. Gleichzeitig verschwenden sie gesellschaftliche Ressourcen.

Was auch immer Schule tun kann, um das zu ändern, soll und muss sie tun. Da öffnet sich jetzt gerade ein Fenster der Möglichkeiten: Es werden eben die neuen kompetenzorientierten Lehrpläne erarbeitet, für die es jede Menge neue Unterrichtsmaterialien brauchen wird, Bücher ebenso wie webbasierte Inhalte. Diese sollen künftig auf Genderstereotype überprüft werden - so verlangt es ein gemeinsamer Antrag von uns, ÖVP, Neos und SPÖ im Parlament. Wir wollen damit erreichen, dass Genderverhältnisse und Genderstereotype im Unterricht thematisiert werden, das Thema in der Pädagog:innenaus- und -weiterbildung verankert wird, und auch in den Begutachtungskommissionen für Schulbücher ausreichend Kompetenz dafür da ist. Damit machen wir die Welt wieder ein kleines Stückchen gendergerechter und besser.

 

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