Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.
Essenzielle Cookies
- Session cookies
- Login cookies
Performance Cookies
- Google Analytics
Funktionelle Cookies
- Google Maps
- YouTube
- reCAPTCHA
Targeting Cookies
- Facebook Pixel

Donnerstag, 23. Juni 2022

Die Neue Oberstufe 

Seit vielen Jahren stockte der Reformprozess für die „neue Oberstufe“. Eigentlich wollte man anfangs eine Semestrierung für alle Schulen einführen – doch manche Schulen kamen mit dieser Idee überhaupt nicht zurecht und wehrten sich dagegen. Gleichzeitig hatten andere Schulen schon seit vielen Jahren viel weitergehende Modelle der Individualisierung und Modularisierung des Unterrichts erfolgreich erprobt. Sie fürchteten um die Existenz ihrer Schulversuche und hatten Angst, mit allen anderen über einen Kamm geschoren zu werden. 

Die Lösung für dieses Dilemma haben wir nun gesetzlich beschlossen. Sie lautet: Die Entscheidung, welche Form der Unterrichtsorganisation in der Oberstufe gewählt wird, trifft künftig jeder Standort autonom – im Schulgemeinschaftsausschuss (Lehrerkollegium, Kinder, Eltern gemeinsam). Das ist eine gute Nachricht. Denn es eröffnet neue Spielräume, und erlaubt jeder Schule das Konzept zu leben, das für sie passt. 

Künftig ist es zB leichter möglich, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen – etwa durch schulautonome Wahlpflichtfächer, oder alternative Pflichtfächer. Man kann einsemstrig, ganzjährig oder mehrjährig beurteilen. Eine Schule kann Jugendliche vom stundenplanmäßigen Unterricht befreien, wenn sie in dieser Zeit auf andere Art lernen. Oder ihnen ermöglichen, bestimmte Fächer vorzuziehen, zu wiederholen oder zu vertiefen. 

Auch der Begriff „Fördermaßnahmen“ wird von diesem Hintergrund neu definiert: Bisher war dieses Wort defizitorientiert, und wandte sich an Kinder mit Nachholbedarf. Künftig gibt es Förderstunden auch für Kinder 

und Jugendliche, die Kenntnisse vertiefen, Projekte machen oder spezielle Lernbedürfnisse haben. Auch in Form von „individueller Lernbetreunng“ – die künftig in allen Schularten möglich wird. 

Weil jedes Kind und jede Schule anders ist! 

Noch keine Kommentare auf dieser Seite.

Deine Meinung zählt

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmst du zu, dass dein Kommentar auf dieser Website veröffentlicht werden darf.
Weitere Newsbeiträge
Bitte erlauben Sie funktionale Cookies um diesen Inhalt anzuzeigen