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Was gibt es Neues? Mein Blog

Energiesparen in der Schule

Die Themen Energiesparen, Klimakrise und Nachhaltigkeit werden im Herbst auch Kinder und Jugendliche, sowie auch den Bildungsbetrieb beschäftigen. Deswegen soll der Oktober zum „energie:bewusst“-Monat werden, mit Themenschwerpunkt im Unterricht. 

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Schule in Finnland - Was machen die Finn:innen anders?

Wenn man eine Reise tut, kann man was erzählen – auch über Bildung!
Im Sommer habe ich mir auf einer Studienreise das finnische Schulwesen näher angeschaut. Es ist eines der besten der Welt, sowohl was die messbaren Ergebnisse bei internationalen Leistungsvergleichen, als auch was die Zufriedenheit von Schüler:innen und Lehrer:innen betrifft.
Wie kommt das? Was machen die Finn:innen besser als fast alle anderen? Und was könnten wir vielleicht von ihnen lernen?

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Beschlossen: jährlich automatische Erhöhung aller Beihilfen

Eine gute Nachricht für alle Familien: Die Indexierung aller Sozialleistungen ist fix beschlossen und wird ab 1.1. 2023 gelten.

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Die Schule geht wieder los

Der erste Schultag! Egal ob es der erste im Leben ist, oder einer der vielen weiteren im Lauf einer Schulllaufbahn – er ist und bleibt doch immer etwas besonderes.

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Willkommen in der Sommerschule!

Schon zum dritten Mal öffnen heuer die Schulen in den letzten beiden Ferienwochen ihre Tore. In der Sommerschule ist Raum und Zeit für ganz Vieles - und zwar niederschwellig, flächendeckend, ohne Druck und kostenfrei für alle Kinder und Jugendlichen, zB:

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Das war der österreichische Inklusionspreis!

An einem heißen Sommerabend wurden im Winer Museumsquartier die österreichischen Inklusionspreise der Lebenshilfe verliehen. Es gibt jeweils einen Preis pro Bundesland. Ein gelungenes Fest!
Besonders gefreut haben mich die 4 Preise, die vorzeigen, wie Inkusion im Bildungsbereich funktionieren kann. Hier stelle ich sie euch kurz vor:

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Eine Schule mit Baumschule

Jetzt im Sommer, wo alles blüht, möchte ich noch von einem wunderschönen Ort berichten, den ich kurz vor Schulschluss besucht habe: Die Gartenbauschule in Langenlois. Was so bescheiden klingt, ist ein riesiges, inmitten von Weingärten und grünen Hügeln gelegenes Bildungszentrum, das in Fachkreisen für die Qualität seiner Ausbildungen berühmt ist, und auch international immer wieder Preise abräumt.

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Neue Schulen für die Pflege

So schnell geht es nur selten in der Politik. Aber bei der gesellschaftlich so wichtigen Frage der Pflege ist das gar nicht anders möglich: Innerhalb weniger Wochen haben wir die gesetzliche Grundlage für eine neue Schulform geschaffen - die "Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung".

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Schultore auf für Quereinsteiger:innen!

Selbstverständlich braucht der Schulbetrieb gut ausgebildete, professionelle Pädagoginnen und Pädagogen. Doch auch Menschen, die andere Berufe gelernt haben, und sich erst später im Leben entscheiden, in den Schulbetrieb zu gehen, können gute Pädagog:innen werden. Und die Erfahrungen, die sie aus anderen Bereichen der Gesellschaft und der Arbeitswelt mitbringen, können für einen guten, lebensnahen Unterricht sehr wichtig sein.

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3 Jahre, die sich wie 30 anfühlen

7. Juli: Zufällig spült mir mein Handy gerade Bilder in die Timeline: vom grünen Bundeskongress 2019. Frisch gewählt war ich damals, auf Platz 3 der Liste. Aufgeregt wegen dieser abrupten Wende, die mein Leben genommen hatte. Voller Energie und Vorfreude auf einen Wahlkampf. Ohne jede Vorahnung, dass sich nach dem Wiedereinzug in den Nationalrat auch gleich eine Regierungsmehrheit mit der ÖVP ergeben würde.

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Sichere Straße für Schulkinder

Kinder brauchen mehr Platz im öffentlichen Raum. Speziell auch im Straßenverkehr sollen sie sichtbarer und präsenter sein, und von den anderen Verkehrteilnehmer:innen besser geschützt werden. Um das zu erreichen, gibt es einige Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung.

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Pflege braucht Geld, schon in der Ausbildung

Österreich braucht dringend tausende neue Menschen in Pflegeberufen. Das lesen wir jeden Tag in den Medien, und nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie ist dieser dringende Bedarf deutlicher geworden denn je! Bisher jedoch stehen Menschen, die sich für Pflegeberufe interessieren, vor einigen Hürden. 

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Perspektiven für ukrainische Jugendliche

Geflüchtete Jugendliche aus der Ukraine haben aus vielen Gründen Stress und Angst. In ihrer Heimat herrscht Krieg, sie haben Angst um ihre daheim kämpfenden Väter oder großen Brüder. Sie leiden unter der Trennung von ihren Freunden und Freundinnen. Und wollen so bald wie möglich zurückkehren.

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Neue, zukunftsorientierte Lehrberufe 

Wenn sich Wirtschaft und Gesellschaft verändern, müssen sich immer auch die Lehrberufe weiterentwickeln. Denn während manche alten Berufe verschwinden, entstehen in anderen Nischen laufend neue, innovative Tätigkeitsfelder. Die brauchen Profis und Expertise, und die Lehrlingsausbildung sollte hier immer vorn mit dabei sein. Denn der Bedarf an Fachkräften ist weiterhin riesig, und wird weiterhin steigen – speziell auch in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung! 

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Die Neue Oberstufe 

Seit vielen Jahren stockte der Reformprozess für die „neue Oberstufe“. Eigentlich wollte man anfangs eine Semestrierung für alle Schulen einführen – doch manche Schulen kamen mit dieser Idee überhaupt nicht zurecht und wehrten sich dagegen. Gleichzeitig hatten andere Schulen schon seit vielen Jahren viel weitergehende Modelle der Individualisierung und Modularisierung des Unterrichts erfolgreich erprobt. Sie fürchteten um die Existenz ihrer Schulversuche und hatten Angst, mit allen anderen über einen Kamm geschoren zu werden. 

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Ab Herbst: Noch mehr Deutschförderung!

Sprache ist der Schlüssel für vieles. Für Kommunikation und Beziehungen. Für Bildung, Bücher, weiterführende Ausbildungen. Für volle Teilhabe an Kultur, Politik, öffentlichem Diskurs und gesellschaftlichem Leben. Für die Entfaltung der persönlicher Talente. Und in weiterer Folge auch für einen guten, sinnstiftenden Beruf, von dem man gut leben kann.

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Über Männer in Kindergärten

Was wir in den vergangenen Woche über den Missbrauchsverdacht in Wiener Kindergärten gehört haben, ist zutiefst verstörend. Er rührt an Urängsten von Eltern, und ist gleichzeitig fatal für das wichtige und hundertprozentig richtige Anliegen, mehr Männer in die Elementarpädagogik zu bringen.

Hier ein paar Gedanken dazu:

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Wo kommen die Elementarpädagog:innen her?

Gestern hab ich mir das genauer angeschaut - in der BAfEP 10 in Wien-Favoriten und war sehr beeindruckt: von der Leidenschaft für diesen wunderbaren Beruf, von der Expertise und der Fachkompetenz, die durch diese lichtdurchfluteten Räume weht. Hier nimmt man die Herausforderung angesichts der drängenden Personalnot in den Kindergärten an - und setzt vor allem auf neue Kolleg-Lehrgänge, die sich an erwachsene Menschen richten.

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Der Grünschnabel-Klimakalender

Hier ist ein neues Produkt des grünen Elternverbands „Grünschnabel“, das ihr euch unbedingt anschauen solltet: Der Klima-Kalender!

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Debattieren kann man lernen

Wie bildet man sich eine Meinung? Wie legt man sich Arguemente zurecht, formuliert sie prägnant; wie bringt man andere dazu zuzuhören, und wie kann man sie überzeugen? In der Politik gehört das zum Tagesgeschäft. Doch auch in der Schule kann man es lernen - etwa, indem Schüler:innen Debattierklubs gründen, und an Debattier-Meisterschaften teilnehmen. Zum ersten Mal war ich heuer live dabei, und durfte als Teil der Ehrenjury sogar an der Bewertung der Finalist:innen teilnehmen.

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Hier ist die Kindergartenmilliarde

Viel war in den vergangenen Monaten von der Notwendigkeit einer Kindergartenmilliarde die Rede. Hier ist sie: Der Bund schießt den Ländern in den kommenden 5 Jahren eine Milliarde Euro für die Elementarpädagogik zu. Das sind 200 Millionen pro Jahr, und ist eine Erhöhung um 40 %.
Dieses Geld soll von den Ländern für folgende Zwecke verwendet werden:

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Unterstützungspersonal für die Schulen

Pädagog:innen und Schulleiter:nnen sind sehr gefordert. Nicht nur vom Unterrichten, sondern auch durch viele zusätzlich Aufgaben: Während der Corona-Pandemie mussten sie etwa dafür sorgen, dass Hygienevorschriften eingehalten werden, dass die Tests organisiert werden, und das Contact Tracing funktioniert. Zusätzlich zu vielen anderen organisatorischen Aufgaben, die schon im Normalbetrieb zu erledigen sind.  Die meisten Volks- und Mittelschulen (für die Länder und Gemeinden zuständig sind) hatten dafür bisher nicht einmal ein Sekretariat. Oft sind es die Direktor:innen persönlich, die das Telefon abheben, Pakete entgegennehmen und Formulare ausfüllen müssen!

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Ein Tag im Kindergarten

"Politiker:innen sollten einmal einen ganzen Tag in einem Kindergarten arbeiten - dann würden sie uns besser verstehen!", seufzen Elementarpädagog:innen manchmal. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, eine Einladung zu bekommen, um genau das zu tun: Einen ganzen Tag lang in einem Kindergaten auszuhelfen. Montag früh also, Wien-Favoriten, ein sonniger Frühlingstag: Ich komme! Ich habe mir bequeme Hosen angezogen, und ein T-Shirt, das Flecken verträgt. Der Tag beginnt  mit einer geruhsamen Runde Schnecken-Wettlauf auf dem Spielbrett. Unterbrochen bloß von M., der mir minütlich die Fortschritte bei seinem U-Bahn-Bau zeigen will, und K., die sich permanent von hinten an meine Schultern hängt, um mit mir zu rangeln.

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Südwind Straßenfest - Wie alles zusammenhängt

Mehr als 30 Jahre muss es her sein, dass ich als schüchterne Studentin beim „Südwind“-Magazin an der Tür klopfte. Die Frau, die aufmachte, hieß Ulrike Lunacek. „Ich würde gern einen Artikel schreiben“, sagte ich. „Gern,“ sagte Ulrike. Das war (kann man rückblickend sagen) der Beginn meines Lebens als Journalistin.

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Kinder brauchen Bewegung!

Jahrzehntelang wurde über die  „tägliche Turnstunde“ gestritten (die stets am fehlenden Personal und den fehlenden Turnsälen scheiterte). Nun ist nun eine „tägliche Bewegungseinheit“ draus geworden, und sie wird im September mit je einer Pilotregion in jedem Bundesland starten. Das Programm besteht aus 3 Säulen:

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Perspektiven für Jugendliche

Ein spannender, berührender, intensiver Nachmittag in Linz: Bei „Jugend im Dialog“ habe ich - heuer schon zum zweiten Mal - mit Jugendlichen diskutiert, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind. Die sich schwertun, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden, schwere Rucksäcke mit familiären Problemen mit sich herumschleppen, oder von Diskriminierungen betroffen sind. Man mag noch so oft in den Medien lesen, wie groß der Fachkräftemangel in Österreich ist, und wie dringend Unternehmen Lehrlinge suchen - es gibt gleichzeitig viele junge Menschen, aus deren Perspektive sich das ganz anders darstellt. Die vergeblich Bewerbung um Bewerbung schreiben, Absagen bekommen - und meistens nicht mal das. Wie ist das möglich?

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Die neuen Lehrpläne sind da!

Es war eine lange Geschichte, über viele Jahre hinweg. Hunderte Expert:innen, Pädagog:innen, Fachdidaktiker:innen, Wissenschaftler:innen waren auf Fachebene involviert. Jetzt endlich liegt uns der komplette Entwurf vor: Alle Lehrpläne für Volksschule, MS und AHS-Unterstufe, für alle Fächer, etwa 1000 Seiten. Start der Ausrollung ist (beginnend mit der 1. und 5. Schulstufe) im Wintersemester 2023/24.
Inhaltlich bedeuten diese neuen Lehrpläne eine wirklich fundamentale Neuerung. Es gibt künftig keinen "Lehrstoff" mehr, der aufgezählt wird. Stattdessen geht es zentral um "Kompetenzen": Es wird definiert, was jedes Kind am Ende eines Lernabschnitts können soll.

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Geld für die Sommerschule!

Pädagogik-Student:innen bekommen ab heuer ein attraktives Angebot für einen sinnstiftenden Sommerjob: Für den Unterricht in der zweiwöchigen Sommerschule am Ende der Ferien bekommen sie künftig eine Bezahlung von 25€ pro Stunde, also insgesamt 1000€. Diese Einigung freut mich sehr! Denn Studierende sind sehr häufig drauf angewiesen, in den Sommerferien Geld zu verdienen, um sich ihr Studium leisten zu können. Umso sinnvoller ist es da, wenn sie nicht kellnern gehen müssen, sondern gleich etwas tun können, wo sie für ihren zukünftigen Beruf wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können. Zusätzlich gibt es selbstverständlich - wie bisher auch schon - jene ECTS-punkte, die man sich als Praxis im jeweiligen Lehramtsstudium anrechnen kann. Das Problem an ECTS ist bloß, dass man damit keine Miete zahlen und kein Essen kaufen kann :-)

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Technik lernen

Am Wörthersee kann man schwimmen und faul in der Sonne liegen. Aber man kann auch etwas ganz anderes machen: Forschen, experimentieren, lernen. Bei meinem Besuch in Kärnten habe ich mir den "Lakeside Science & Technology Park" angeschaut - und war sehr beeindruckt: Von der interessanten Architektur (viel Holz!), von der wunderschönen Umgebung (Naturschutzgebiet am Wasser!), und vom großen Engagement jener wunderbaren Menschen, die dort mit viel Energie die Freude an Naturwissenschaften verbreiten. 

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Ein Gymnasium für alle

Ich fahre ja (mit meinem Klimaticket !) gern durch Österreich und besuche Bildungseinrichtungen aller Art. Für kleine und für große Kinder, in verschiedensten Gegenden. Letzte Woche war ich, gemeinsam mit unserer steirischen Bildungssprecherin Lara Köck und den grünen Grazer Gemeinderätinnen Manuela Wutte und Anna Slama  am westlichen Stadtrand von Graz, in der Klusemannstraße. Hier befindet sich eine der wenigen Schulen in ganz Österreich, die Gymnasium und Mittelschule in einem sind - eine richtige "gemeinsame Schule" also. Direktor Klaus Tasch hat sich viel Zeit für unseren Besuch genommen, durch sein helles, luftiges Haus geführt. Und uns alles genau erklärt: von den rechtlichen Grundlagen seines Schulmodells, bis hin zum pädagogischen Konzept.

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Besser mehrsprachig als einsprachig

Ein wirklich spannender Ausflug hat mich nach Kärnten geführt - und zwar nach Bilčovs. Mit prachtvollem Ausblick auf die Berge steht hier auf einem Hügel das Bildungshaus der Gemeinde, der auch den Kindergarten beherbergt. "Otroški vrtec" heißt "Kindergarten" auf slowenisch. So steht das über dem Eingangstor. Und genauso wird das hier auch im Alltag gelebt: mit durchgehender, gleichberechtigter Zweisprachigkeit.

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Warum Feminismus wichtig ist

Ich hab neulich wieder einmal in der Statistik nachgeschaut. Die drei häufigsten Lehrberufe von Mädchen sind; Einzelhandel, Bürokauffrau, Friseurin. Die drei häufigsten Lehrberufe von Burschen sind: Metalltechniker, Elektrotechniker, KFZ-Techniker. So war das, als ich ein Teenager war. So ist das immer noch. Aber ich will in meiner Lebenszeit noch erleben, dass sich daran etwas ändert.

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100 Schulen - 1000 Chancen

Ich muss euch jetzt etwas erzählen: Wie es sich anfühlt, wenn etwas Wirklichkeit wird, das man sich - in langen Grübeleien nachts im Bett - einst während den Regierungsverhandlungen ausgedacht hat. Das Programm "100 Schulen, 1000 Chancen" ist nun in der realen Welt angekommen. 

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Über Kinder, Flucht und Schule

In diesen Tagen kommen viele Erinnerungen zurück. An den September 2015, an die hastig hergerichteten Betten, an die übermüdeten Eltern, die mit ihren Kindern und einem Plastiksackerl in der Hand in Wien ankamen. Und geblieben sind.
Ich erinnere mich an Joud, Abud und Jenna, an Hind und Rayan, an Maya, Khaled und Mohammad, und an die vielen anderen, die damals noch so klein waren. So ausgezehrt von der langen Reise, den Nächten im Freien und den Fußmärschen. Ich erinnere mich daran, wie wir uns mit Händen und Füßen verständigten und Tee tranken. Wie wir feste Schuhe, Second-Hand-Schultaschen und Federpennale besorgten. Wie wir uns gemeinsam auf den Weg in die Schule machten, zur Anmeldung. Und wieviel Großartiges damals geleistet wurde, von Mitschüler:innen, Pädagog:innen und Eltern. 

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Heute ist der Tag der Muttersprache

Ich weiß schon: Streng genommen ist das Wort "Muttersprache" unkorrekt. Weil Menschen ja nicht nur "Mütter", sondern auch Väter und andere Menschen als enge Bezugspersonen haben. Wissenschaftlich sagt man "Erstsprache" dazu, und meint damit: Jene Sprache, in der die erste sprachliche Prägung erfolgt.
Dennoch schwingt beim Wort "Muttersprache" eine emotionale Dimension mit, die wichtig ist. Weil es beim Thema Sprache in der Kindheit ja nie ausschließlich um Verständigung geht. Sondern gleichzeitig immer um viel mehr: Um Bindung, Beziehung, Zugehörigkeit, Identität.

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Wie Inklusion ausschauen kann

Vergangene Woche war Sonnenschein am Traunsee, und wir waren im wunderschönen Gmunden. Walter Mayrhofer, der Direktor der Nikolaus-Lenau-Schule, hatte uns eingeladen. Und wir kamen gern, um vor Ort zu erfahren, wie "umgekehrte Inklusion" in der Praxis funktioniert. Oberösterreich hat, was dieses Modell betrifft, ja schon in den 1970er-Jahren Pionierarbeit geleistet. 10 von insgesamt 26 Sonderschulstandorten stellten seit damals ihren Betrieb auf inklusiven Unterricht um, und begannen, auch Kinder ohne Behinderungen aufzunehmen. Mitterweile ist der einstige Schulversuch zur Normalität geworden.

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Warum Schulveranstaltungen so wichtig sind

Um diesen Lockerungsschritt habe ich in den vergangenen Wochen sehr gekämpft, und zwar aus voller Überzeugung: Ab kommender Woche sind alle Schulveranstaltungen, auch mehrtägige, wieder erlaubt.

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Eine gemeinsame Schule: Die Schule am See

Diese Woche habe ich mein Klimaticket optimal genützt - und war am Bodensee! In der Gemeinde Hard, ganz in der Nähe von Bregenz, befindet sich nämlich eine Schule, von der wir alle viel lernen können - speziell was Schulautonomie, Begabungsförderung, Inklusion, Integration, Bewegung und soziales Lernen betrifft. Für all das wurde die „Schule am See“ heuer auch mit dem Innovationspreis des Bildungsministeriums ausgezeichnet.

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Zum Tag der Elementarpädagogik

Im Kindergarten wird der Grundstein für jeden Bildungsweg gelegt. Die Bedeutung der Elementarpädagogik lässt sich schon am Wort "elementar" ablesen, das so viel wie "grundlegend" bedeutet. Und tatsächlich: Im Kleinkindalter entdecken Kinder sich und die Welt, reifen zu sozialen Wesen heran, definieren ihre Rollen in verschiedenen Gruppen, schärfen ihre Neugierde, formulieren ihren Wissensdurst. 

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Unsere bildungspolitischen Vorhaben für 2022

Das neue Jahr ist noch nicht alt. Aber es wird unsere ganze Kraft brauchen. Nach dem "Sofortprogramm für Kinder und Jugendliche", das bereits präsentiert wurde, sind hier unsere
weiteren Vorhaben für 2022:

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Das Corona-Sofortpaket für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche haben unter Corona besonders gelitten. Daher hat die Regierung ein Unterstützungspaket geschnürt. Das ist drin:

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Die Regeln für diesjährige Matura- und Diplomprüfungen

Wegen der erschwerenden Corona-Umstände gibt es wieder eine ganze Reihe von Erleichterungen:

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Sommerschule - gekommen, um zu bleiben!

Heute haben wir die neue Sommerschule gesetzlich verankert. Sie ist ein Kind der Corona-Krise. Aber sie ist so gut angekommen, dass sie als Dauereinrichtung in den letzten beiden Wochen der Sommerferien erhalten bleiben wird. Für jede Altersgruppe wird sie einen unterschiedlichen Charakter haben:

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Homeschooler dürfen nicht verloren gehen

Im Windschatten der Corona-Krise hat sich die Zahl der Schulabmeldungen beinahe verdoppelt. 7500 Kinder wurden von ihren Eltern zu Beginn dieses Schuljahrs zum häuslichen Unterricht abgemeldet. Die Motive dafür sollen in einer Studie erhoben werden. Traditionelle "Freilerner" folgten meist einem alternativen Lernkonzept, oder besuchten Alternativschulen mit speziellen pädagogischen Methoden. Bei vielen der "neuen" Abmeldungen hingegen dürfte Corona der Auslöser sein: Entweder ist es die Angst vor der Krankheit; oder die Ablehung von Tests, Masken und Impfungen; oder eine generelle Ablehung des Staates und des staatlichen Schulsystems.

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Neuer Kanzler, neuer Bildungsminister. Neue Bildungspolitik?

Heute Sondersitzung im Nationalrat, mit dem ersten Auftritt der neuen Regierungsmitglieder. Der neue Bildungsminister heißt Martin Polaschek. Am Dienstag schon war er erstmals im Unterrichtsausschuss - und hat dort ausdrücklich bekräftigt, sich genauso wie sein Vorgänger für offene Schulen und Universitäten einzusetzen. Ich bin hier voll und ganz seiner Meinung: Lernen braucht Begegnung, braucht Präsenz und Beziehung. Und Kinder und Jugendliche brauchen als das noch dringender als ältere Menschen.  

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Warum offene Bildungseinrichtungen so wichtig sind

Ich muss in diesen Tagen viel diskutieren. Mit Medien, Pädagog:innen, Eltern, Schüler:innen. Sollen die Schulen wirklich offen bleiben, angesichts der hohen Covid-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen? Einige (z.B. der Linzer Bürgermeister, die Fellner-Medien, einige Infektiolog:innen und einige Schulsprecher:innen) fordern ja, Schulen sofort zu schließen und auf Distance Learning umzustellen. Hier die Argumente, warum ich das - wie auch der Bildungs- und der Gesundheitsminister - für falsch halte:

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Gemeinsam gegen Extremismus!

Wenn wir Extremismus und Radikalisierung bekämpfen wollen, dürfen wir nicht erst beim Strafrecht beginnen. Sondern schon viel früher, nämlich bei der Prävention. Davon sind wir Grüne aus ganzem Herzen überzeugt, und deswegen haben meine Kollegin Faika El-Nagashi und ich letztes Jahr ein umfangreiches Präventionspaket ausverhandelt, das in ganz viele gesellschaftliche Bereiche hineinwirkt: Familienberatung, Sozialarbeit, Nachbarschaftsprojekte, Aufklärung gegen Radikalisierung im Netz, Jugendarbeit im Fan-und Sportbereich, oder Therapien für Traumatisierte (wie es zB der wunderbare Verein Hemayat - Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende macht).

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Die Schulen zeigen allen wie's geht

Corona hat das Land fest im Griff, die Zahlen steigen dramatisch, in allen Bereichen werden die Maßnahmen verschärft. Da lohnt es sich, einen Blick auf die Schulen zu werfen, wo vieles, was Erwachsene am Arbeitsplatz oder in Freizeiteinrichtungen jetzt erst lernen müssen, längst schon selbstverständlich ist.
Da ist es an der Zeit, einmal allen zu danken, die sich jeden Tag an dieser großen gemeinsamen Anstrengung beteiligen. Und dran zu erinnern, dass Schulen nicht nur als Bildungsinstitutionen wichtig sind, sondern auch eine ganz zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie spielen. 

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Gender-Check für Schulbücher!

Der Kampf gegen Rollenklischees ist eines meiner Lieblingsthemen.
Genderstereotypen sind überall: im Alltag, im Berufsleben, in den Medien, am Arbeitsplatz und selbstverständlich auch in der Schule und in den Schulbüchern. Sie sind aus vielen, vielen Gründen schädlich. Vor allem deswegen, weil sie Kinder daran hindern, ihr volles individuelles Potenzial auszuschöpfen. 

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Reden wir über Geld

Heute Budgetdebatte im Parlament. Ich durfte über das Bildungsbudget reden. Hier meine Kurzanalyse für euch: Das Bildungsbudget ist (mit 10 Mrd € pro Jahr) riesig. Aber ein großer Teil davon ist immer langfristig fix verplant, v.a. für die Gehälter des Lehrpersonals. Das bedeutet, dass man normalerweise wenig Gestaltungsspielraum hat. Große notwendige Budgetposten für nächstes Jahr sind:

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Zuhören im Kindergarten

Was die Elementarpädagogik dringend braucht, ist bekannt: Mehr - und besser ausgebildetes - Personal, mehr gesellschaftliche Wertschätzung, bessere Arbeitsbedingungen, kleinere Gruppen, einheitliche pädagogische Standards. In Linz habe ich mich gemeinsam mit Stadträtin  Eva Schobesberger direkt vor Ort umgesehen.

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Hallo Sommerschule!

Bis nächsten Montag läuft die Anmeldung für die Sommerschule. In den letzten beiden Wochen der Sommerferien gibt es dieses Angebot. Wegen des großen Erfolgs, der guten Stimmung und der vielen positiven Rückmeldungen noch viel umfangreicher als im Vorjahr! Hier die Eckdaten:

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Burschen brauchen Feminismus

Feminismus tut Buben gut

Was willst du werden, wenn du groß bist? Stellt man diese Frage einem Fünfjährigen, kommen herzige Antworten: Astronaut. Polizist. Fußballer. Bei Fünfzehnjährigen klingt das anders. Marcel, 15, will Mike Tyson werden. Warum? Weil der superreich ist, einem anderen Boxer ein Ohr abgebissen und eine Frau vergewaltigt hat. „Geiler Lebenssstil, Oida“. Wie man Mike Tyson wird, hat sich Marcel noch nicht so genau überlegt. Boxen hat er noch nie versucht. Im Moment sitzt er in einem polytechnischen Lehrgang seine Zeit ab – „voll unnötig die Schule.“

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