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Mittwoch, 1. Juni 2022

Wo kommen die Elementarpädagog:innen her?

Gestern hab ich mir das genauer angeschaut - in der BAfEP 10 in Wien-Favoriten und war sehr beeindruckt: von der Leidenschaft für diesen wunderbaren Beruf, von der Expertise und der Fachkompetenz, die durch diese lichtdurchfluteten Räume weht. Hier nimmt man die Herausforderung angesichts der drängenden Personalnot in den Kindergärten an - und setzt vor allem auf neue Kolleg-Lehrgänge, die sich an erwachsene Menschen richten.

Diese können ihre Berufsentscheidungen viel präziser treffen als 14-Jährige - und bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich im Beruf. Das Kolleg kann man entweder tagsüber oder abends absolvieren. Immer mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis. Und häufig sogar mit einem Fachkräftestipendium des AMS, wo nicht nur die Kurskosten, sondern auch die kosten für den Lebensunterhalt bezahlt werden!

Eine tolle Chance für Ein- und Umsteiger:innen, die hoffentlich viele Menschen nutzen! Denn nur mit einer ausreichenden Zahl an Pädagog:innen kann unser Ziel gelingen: mehr Zeit, mehr Ruhe, kleinere Gruppen, weniger Stress, und bessere Arbeits- und Lernbedingungen im Kindergarten!

Ein großes Danke an BAfEP-Leiterin Bettina Wachter und an Elke Zwick! Und an alle Schüler:innen: Super was ihr macht, danke für euer Engagement, wir brauchen euch!

Kommentare

  • Wen Interessierts

    Liebe Frau Harmann

    es mangelt nicht bei und an der Ausbildung.
    Junge Kolleginnen kommen höchst motiviert in die Kindergärten (ich sprech jetzt nur von jene im Land NÖ) und werden mit Vorschriften, to does and dont`s bombadiert. Manche Leiterinnen (meine z.B.) rettet sich mit Psychopharmaka durch den Tag lässt dabei natürlich die tägliche Befindlichkeit an den Kolleginnen aus. Das beinhaltet schon mal ein Lachverbot.
    Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß dann kommen die höchst motivierten, fordernden und natürlich best geschulten Eltern.
    In Zeiten des 1. und 2. Lockdowns kämpften wir gegen Forderungen, Drohungen, Unverständnis von Seiten der Eltern. Wir bekommen alles ab, versucht man Hilfe von zuständigen Inspektorinnen zu erhalten, kommt nur: das müssen sie schon selber vorort regeln.
    Jedes Haus hat seine Regeln und einen strukturierten Tagesablauf an dem von unserer Seite her nicht gerüttel werden darf (Hurra, es lebe die Demokartur der Leiterinnen).
    Gefällt einem Elternteil eine der Regeln (wobei viele ja vom Dienstgeber vorgegeben sind) nicht und man versucht einen Konsens zu finden, endet das in einem Telefonat bei der Zuständigen im Land NÖ und siehe da, natürlich bekommen die Eltern dann immer Recht und man steht da wie ein Volltrottel. . Das ist das Problem der Gummiparagraphen. Wir müssen uns strickt daran halten, bei Wählerstimmen ist das dann natürlich ganz was anderes.
    Es mag sein, das viele unser Gehalt für angemessen halten, für das große Quantum Verantwortung, administrativen Arbeiten, Elternarbeit, Stress mit Vorgesetzten, ... sehe ich es manchmal grad mal als Schmerzensgeld an.
    Zum Thema junge Kolleginnen: die sehen bei uns in ihrer Tätigkeit als Springerinnen wie es abläuft und bei Nachfragen ob sie sich das bis zur Pension vorstellen können, sagen 75% nein. Sie haben nebenbei ein Studium oder eine anderwärtige Ausbildung am laufen und machen die Arbeit übergangsweise.

    Wie wäre es wenn man eine anonyme Umfrage in den Einrichtungen startet und die Probleme an der Wurzel packt, anstelle nur Korrekturschnitte in der Baumkrone vornimmt.

    Für mich war es einmal ein wunderbarer Beruf und hab mir nie vorstellen können, das ich mich auf die Pension (steh kurz davor) freuen würde.
    Ich hoffe, das sich das Bild der Pädagogin die hüpfen muss wie man es verlangt, zu einem verantwortungsbewussten, kompetenten, engagierten, liebevollen und dynamischen wendet

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