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Mittwoch, 19. Januar 2022

Unsere bildungspolitischen Vorhaben für 2022

Das neue Jahr ist noch nicht alt. Aber es wird unsere ganze Kraft brauchen. Nach dem "Sofortprogramm für Kinder und Jugendliche", das bereits präsentiert wurde, sind hier unsere
weiteren Vorhaben für 2022:

  • Prioritär ist eine Offensive für die Elementarbildung. Bund und Länder verhandeln bis zum Sommer, und hier muss etwas Großes, Verbindliches rauskommen: bundesweite Qualitätsstandards für Kindergärten, kleinere Gruppen, bessere Arbeitsbedingungen für Elementarpädagog:innen, familienfreundlichere Öffnungszeiten. Gelingt das, dann gibt es dafür wesentlich mehr Geld vom Bund!

  • Der wichtige Bereich des schulischen Supportpersonals gehört reformiert und vereinheitlicht. Freizeitpädagog:innen sollen aufgewertet werden, sowohl in der Ausbildung, als auch bei der Einbindung ins pädagogische Team am Vor- und Nachmittag.

  • Gesundheitsprävention, Beratung, psychosoziale Unterstützung und Begleitung von Kindern mit chronischen Krankheiten: All das sind Aufgaben einer "School Nurse". Diese wollen wir als neues Berufsbild an den Schulen etablieren. Corona hat gezeigt, wie wichtig das ist!  

  • Bei der Inklusion von Kindern mit Behinderungen soll - nach vielen Jahren des Stillstands - endlich wieder etwas Messbares weitergehen. Dafür wollen wir einige Forderungen der Bürger:innenpetition "Inklusive Bildung jetzt!" aufgreifen.

  • Ganztätige Angebote in Elementarbildung und Schule sollen ausgebaut werden. Dafür braucht es Schulumbauten, neues Personal, Investitionen, und noch bessere Zusammenarbeit mit Sport- und Kulturvereinen.

  • Geplant ist eine Offensive für gesundes Essen - konkret in den Schulbuffets, ebenso wie theoretisch als fächerübergreifendes Thema im Unterricht. Im Beschaffungsplan von staatlichen Institutionen soll es verbindliche Vorgaben für Bio-Anteil und regionale Herkunft geben.

  • Fokus auf Sprachförderung: Ab 2022 gibt es verbindliche Deutschförderung für jedes Kind, auch nach dem Ende des "a.o."-Status. Weil der Spracherwerb mehrere Jahre dauert, und damit jedes Kind sein volles Potential ausschöpfen kann! Auch die Erstsprachen sollen besser dokumentiert und gefördert werden - weil Mehrsprachigkeit eine wichtige Ressource ist!

  • Das bundesweite Aktionsprogramm gegen Kinderarmut wird sich auch in der Bildungspolitik niederschlagen: Benachteiligte Standorte bekommen gezielt mehr Ressourcen, die gesundheitliche und psychosoziale Versorgung muss dichter werden, speziell auch die Elternarbeit. NGOs sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.

Viel zu tun? Aber ja!

Alles ganz einfach umzusetzen? Sicher nicht!

Aber ich kann versprechen: Ich hau mich rein und werde kämpfen!

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