Programme wie ChatGPT werden nicht mehr vom Erdboden verschwinden. Künstliche Intelligenz wird Teil unseres Alltags werden, und unsere Schulen werden lernen müssen, damit umzugehen. Die Herausforderung müssen wir aktiv angehen, statt uns von Angst treiben zu lassen!
100 Schulen in Österreich sollen daher zu KI-"Pilotschulen" werden; alle Bundesländer und alle Schultypen sind dabei vertreten.
An diesen Standorten werden verschiedenste Strategien zum aktiven Umgang mit KI ausprobiert, dokumentiert und wissenschaftlich begleitet. Die Schulen erhalten dafür ein eigenes Projektbudget, über das sie autonom entscheiden können. Mit diesem Geld kann etwa zusätzliche Lernsoftware angeschafft und getestet werden. Die Erfahrungen werden am Ende des Projekts evaluiert.
Über diese Pilotschulen hinaus verspricht das Bildungsministerium auch Unterstützung für alle Schulen: Die Eduthek, ein frei zugänglicher Content-Pool, stellt zum Thema KI zusätzliches Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Dasselbe gilt für den "digi.case" (ein Digital-Lernkoffer für die Volksschulen). Verstärkt werden soll das Thema auch in der Pädagog:innenaus- und Weiterbildung; unter anderem mit einer Grundschulung in Form eines Massive Open Online Courses (MOOC).
Meine Prognose lautet: Schriftliche Hausübungen und rein schriftliche Projektarbeiten (die eine KI rasch zusammenbasteln kann) werden schon bald der Vergangenheit angehören. Immer wichtiger wird die persönliche Beteiligung in der Klasse, Hands-on-Erlebnisse und konkrete Erfahrungen, sowie das Verstehen und Erklären in eigenen Worten; insbesondere auch bei Prüfungen.
Ich finde eigentlich: Das ist eine gute Nachricht!
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