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Mittwoch, 27. April 2022

Geld für die Sommerschule!

Pädagogik-Student:innen bekommen ab heuer ein attraktives Angebot für einen sinnstiftenden Sommerjob: Für den Unterricht in der zweiwöchigen Sommerschule am Ende der Ferien bekommen sie künftig eine Bezahlung von 25€ pro Stunde, also insgesamt 1000€. Diese Einigung freut mich sehr! Denn Studierende sind sehr häufig drauf angewiesen, in den Sommerferien Geld zu verdienen, um sich ihr Studium leisten zu können. Umso sinnvoller ist es da, wenn sie nicht kellnern gehen müssen, sondern gleich etwas tun können, wo sie für ihren zukünftigen Beruf wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können. Zusätzlich gibt es selbstverständlich - wie bisher auch schon - jene ECTS-punkte, die man sich als Praxis im jeweiligen Lehramtsstudium anrechnen kann. Das Problem an ECTS ist bloß, dass man damit keine Miete zahlen und kein Essen kaufen kann :-)

Auch für fertige Pädagog:nnen, die sich freiwillig am Unterricht in der Sommerschule beteiligen, gibt es ein super Angebot: Sie bekommen (unabhängig vom Dienstjahr) 50€ pro Stunde. Wenn ihnen zusätzliche Zeit wichtiger ist als zusätzliches Geld, können sie alternativ auch ihre Lehrverpflichtung im folgenden Schuljahr um eine Stunde reduzieren. Dieses Modell war eine Idee der Lehrergewerkschaft, die wir gern unterstützt haben. Denn viele Pädagog:nnen sind nach zwei Corona-Jahren erschöpft - und für manche kommt dieses Angebot zur Entzerrung der Arbeitszeit vielleicht gerade rechtzeitig, um nicht auszubrennen.

 

Auch organisatorisch ist die Sommerschule ein großer Aufwand. Dieser wird künftig bessser abgegolten, und zwar - je nach Größe der Sommerschule und Anzahl der Gruppen - mit 600 bis 1000€. Diese Aufgabe kann entweder die Schulleiter:in selbst übernehmen, oder eine andere Person damit beauftragen. Ich bin sicher, dass es Kolleg:innen gibt, das das gut und gern machen werden!

Insgesamt also ein Paket, das sich sehen lassen kann, und das die Sommerschule auf solide ökonomische und dienstrechtliche Beine stellt.

 

Überhaupt bin ich fest davon überzeugt, dass sich die Sommerschule als freiwilliger, sanfter Beginn des Schuljahrs sehr bald als selbstverständlich etablieren wird. Für kleinere Kinder bietet sie die Möglichkeit, spielerisch in den Schulrhythmus reinzufinden. Älteren Schüler:innen ermöglicht sie, Versäumtes nachzuholen, Kenntnisse aufzufrischen oder gezielt etwas zu üben, was ihnen Spaß macht. Engagierte Lehrkräfte können in einem lockeren Setting Neues ausprobieren. Buddies erste Erfahrungen machen. Für Schulstandorte schließlich bietet die zweiwöchige Sommerschule die Chance, ihre neuen Schüler:innen kennenzulernen, und sie gezielt auf  bestimmte Bereiche vorzubereiten. Für Eltern schließlich schafft die Sommerschule am Ende der langen Ferien eine Verschnaufpause - und die Gewissheit, dass ihre Kinder sinvoll beschäftigt sind.

 

Wir werden uns bald gar nicht mehr vorstellen können, dass österreichische Schulen im Sommer neun Wochen lang zugesperrt waren!

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